Durch widrige Wetterbedingungen kann es - besonders in der Herbst- und Winterzeit - vorkommen, dass der Schulunterricht entfällt. Dies geschieht, um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schul- oder Heimweg durch Eis- und Schneeglätte oder starken Sturm auszuschließen. Die Entscheidung über einen Unterrichtsausfall trifft bei uns der Landkreis Hameln-Pyrmont, als Träger der Schülerbeförderung. Sobald eine solche Entscheidung getroffen wurde, werden die Schulträger informiert, welche wiederum die Schulen benachrichtigen. Wird in der Nacht bzw. am frühen Morgen entschieden, bedeutet dies, dass viele Schüler bereits auf dem Weg in die Schule sind, wenn dort die Benachrichtigung eintrifft. Daher sollten Sie bei widrigen Witterungsbedingungen unbedingt morgens das Radio einschalten und auf diesbezügliche Hinweise achten. Ebenso können Sie alle Nachrichten im Videotext auf N3 ab Seite 702 nachlesen. Um missverständlichen Formulierungen in diesen Durchsagen bzw. Anzeigen vorzubeugen, hier noch der Hinweis, dass die Grundschulen zu den Allgemeinbildenden Schulen gehören.

Unabhängig aller Entscheidungen der Schule, des Schulträgers oder des Landkreises entscheiden Sie als Eltern grundsätzlich, ob Sie Ihr Kind bei gefährlichen Witterungsbedingungen zur Schule schicken. Wir bitten jedoch darum, dass Sie uns benachrichtigen, wenn Sie Ihr Kind aus den o.g. Gründen nicht zur Schule schicken.

Bei drohenden Unwettern kann es auch passieren, dass die Schule vorzeitig endet, damit die Schülerinnen und Schüler rechtzeitig unbeschadet nach Hause gelangen können. Wir aktivieren in diesem Fall die Telefonketten, um Sie zu benachrichtigen. Schüler und Schülerinnen bei denen nicht zweifelsfrei geklärt ist, dass sie nach Hause gehen können, bleiben in der Schule.

Läuse

In den Wintermonaten haben Läuse Hochsaison. Mit Vorliebe lässt sich die Kopflaus auf Kinderhäuptern nieder, um dort ihre Eier, die schuppenähnlichen Nissen, abzulegen. Die Schmarotzer ernähren sich von menschlichem Blut und verursachen damit, wie ein Mückenstich, ein unangenehmes Jucken. Wenn sich Ihr Kind häufig die Kopfhaut kratzt, sollten Sie schnellstmöglich handeln, um schwere Entzündungen und eine weitere Verbreitung zu verhindern. Da die kleinen Blutsauger sich ihre Opfer nicht aufgrund mangelnder Hygiene aussuchen, sondern von Kopf zu Kopf und von Anorak zu Anorak wandern, ist schamhaftes Verschweigen unangebracht. Informieren Sie Ihre Schule umgehend über den Befall, um eine Neuansteckung zu vermeiden.

Was tun bei lausigem Kopf?

Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Selbstbehandlung, wenn Sie über ein Rezept des Kinderarztes verfügen. Um den Kopf zu entlausen, werden Kopf und Haare mit einem Läusemittel eingerieben. Die Prozedur sollte 8-10 Tage später unbedingt wiederholt werden. Danach müssen übrig gebliebene Nissen mit einem Nissenkamm (in der Apotheke erhältlich) ausgekämmt werden. Teilen Sie dazu das Haar und achten sie besonders auf den Nacken, die Schläfen und die Ohren. Waschen Sie Kleider und Bettzeug mehrmals bei mindestens 60 Grad. Sitzen die Läuse in Kuscheltieren oder Stoffspielzeug, können sie durch Kälte oder durch Aushungern abgetötet werden. Frieren Sie dazu befallene Sachen entweder für 1 Tag ein oder verstauen Sie sie in einer verschlossenen Plastiktüte mindestens 2 Wochen lang.

Lausfrei in die Schule

Unter der Voraussetzung, dass Sie Ihr Kind mit einem zugelassenen Arzneimittel behandelt haben und Ihr Arzt bestätigt, dass Ihr Kind frei von Läusen ist, schicken Sie Ihr Kind wieder in die Schule. Tipps zum Weiterlesen Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhalten Sie kostenlose Tipps zur Lausbehandlung. Zu bestellen unter Tel.: (02 21) 8 99 20 oder im Internet unter www.bzga.de

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